Poolroboter für die tägliche Poolreinigung

Du bist auf der Suche nach dem perfekten Poolroboter? Dann bist du hier genau richtig! Hier findest du Poolroboter der Marken Bestway, Intex und Steinbach.

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Welcher Poolroboter ist der richtige für mich?

Um diese Frage beantworten zu können, sollten wir zuerst eine Übersicht gewinnen, worin sich Poolroboter unterscheiden. Denn es gibt tatsächlich einige Unterschiede, als auch Vor- und Nachteile. Um Fehlkäufe zu vermeiden, solltest du gezielt vorgehen. Also schauen wir uns die Faktoren an:


I. Poolgröße

Tendenziell kann man sagen: Je größer der Pool, desto weniger Poolroboter kommen infrage. Manche, weil die Leistung nicht passt, andere, weil die Geschwindigkeit nicht ausreicht und es kann auch sein, dass ein Verbindungskabel zu kurz oder ggf. ein Akku zu knapp bemessen ist.


II. Antriebsart von Poolrobotern

Es gibt drei Antriebsarten:

  • Antrieb durch Poolpumpe: Diese Poolroboter werden durch die Saugkraft oder die Druckkraft der Poolpumpe betrieben. Sie beinhalten keine elektrischen Bauteile und sind somit im Regelfall extrem günstig. Doch Saugkraft, Handling und Zuverlässigkeit variieren teils deutlich. Diese Roboter kommen zum Beispiel am wenigsten mit leichten Bodenwellen oder Gefällen klar.
  • Elektrischer Antrieb; Stromversorgung per Kabel. Diese Poolsauger sind im Regelfall ziemlich stark. Sie arbeiten mit stets gleicher Leistung. Bei manchen Modellen kann der Umgang mit langen Kabeln nerven. Teurer als vergleichbare pumpenbetriebene Modelle.
  • elektrischer Antrieb; Stromversorgung per integrierten Akku. Diese Poolroboter sind im Vergleich noch einmal teurer als die Modelle mit Kabel, da zum Motor schließlich ein Akku hinzukommt. Der Akku begrenzt auch gleichzeitig die Einsatzzeit bzw. die Energiemenge, die maximal einsetzbar ist. Deswegen sind deren Saugeinheiten zumeist weniger stark als bei den Modellen mit Kabel. Dafür gibt es wiederum keine Unannehmlichkeiten mit Kabeln.

III. Boden-, Wand- und Wasserlinienabsaugung

Einige Poolroboter sind ausschließliche Bodensauger. Da ein Großteil des Schmutzes mit der Zeit sowieso nach unten absinkt, empfinden wir das auch als keinen großen Praxisnachteil. Andere Roboter können zusätzlich die Wand befahren und dort saugen. Das ist bei großen rechteckigen Frame Pools überaus nützlich, da der Übergang vom Boden zur Wand fließend ist. Doch wennschon, dennschon: Die meisten Poolroboter, die die Wände hochkommen, können auch die Wasserlinie reinigen. Tatsächlich ist das wiederum ein nützliches Feature, weil man bei regelmäßiger Anwendung verhindern kann, dass sich Schmutz am Wasserrand festsitzt, den man später nur noch mit manueller Arbeit und aggressiver Chemie wegbekäme.


IV. Poolbauarten mit unterschiedlichem Grip

Wenn es darum geht, die Wand hochzukommen, dann ist es für den jeweiligen Poolroboter wichtig, dass genügend Grip herrscht. Reicht die Haftung nicht aus, so sinkt der Roboter einfach wieder nach unten ab - mit etwas Pech auf die Oberseite und er ist immobil. Damit das nicht passiert, ist also ausreichend Halt besonders wichtig. Folienpools (beispielsweise Stahlwandpools)mit einer Dicke von mehr als 0,4mm bieten am meisten Grip und damit kommt nahezu jeder Poolroboter klar.


V. Handling des Poolroboters

Hier gibt es auch einige Unterschiede. Manche Filtergehäuse lassen sich von oben her öffnen, manche nur von unten. Dazu musst der Roboter allerdings umgedreht werden, was von manchen als umständlich wahrgenommen wird. Ebenfalls ist das Gewicht eines Poolroboters ein wichtiger Faktor: Gerade, wenn man nicht allzu viel Kraft hat und man den Poolroboter beispielsweise in einen Aufstellpool hieven muss, wirkt sich jedes Kilo merklich aus. Besonders beim Herausnehmen, wenn der Poolroboter mit Wasser gefüllt ist. Kleine Roboter ohne Akku sind im Regelfall leichter und jene ohne Elektromotor erst recht. Dafür bedürfen pumpenbetriebene Modelle bei jeder Nutzung erst einmal eine Installation: Schlauch beidseitig anschließen und auch das anschließende Entlüften kosten Zeit. Sehr hochpreisige Poolroboter verfügen über eine Scanfunktion - sie lernen einen Pool kennen und fahren mit der Zeit wesentlich effizientere Routen. Dadurch sinkt die notwendige Einsatzzeit deutlich.


VI. Zubehör und Konstruktion

Die meisten elektrischen Poolroboter verfügen über einen Antriebsmotor. Doch es gibt auch Modelle mit je einem Motor pro Seite - diese sind deutlich wendiger. Manche kabelbetriebenen Roboter verfügen über ein Drehgelenk beim Kabel - das verhindert das Verheddern von Kabeln und ist sehr praktisch. Andererseits sind Kabelprobleme bei hochwertigen Poolrobotern in der Praxis kein Thema, da diese gleichmäßig nach links und rechts abbiegen. Viele Geräte bieten die Option von Tages-Timern, mit denen man beispielsweise tägliche, mehrtägige oder wöchentliche Zyklen einstellen kann. Diese Funktion empfinden wir als nicht allzu wichtig, als wir auf jeden Fall empfehlen, den Poolroboter nach jedem Gebrauch aus dem Pool zu geben. Einerseits, weil es komisch aussieht, wenn der Roboter im Pool verbleibt, andererseits, weil er Platz beansprucht und andererseits, weil der aufgesogene Schmutz aus dem Wasserkreislauf entfernt gehört - was den Einsatz von Chemie senkt. Natürlich spielt auch eine Rolle, dass ein dauerhafter Verbleib im gechlorten Wasser unnötigen Verschleiß bedeutet. Ebenfalls ein Aspekt ist der Bodenkontakt: Einige Modelle nutzen klassische Räder, andere setzen Raupen ein. Unserer Meinung nach sind Raupen bei gleichem Preis vorzuziehen.


Poolroboter mit manueller Fernsteuerung

Einige Modelle bieten die Möglichkeit, manuell einzugreifen. Teilweise wird sogar mittels Smartphone-App gesteuert. Speziell, wenn es um das manuelle Eingreifen geht, würden wir diesen Aspekt nur gering werten. Der Sinn und Zweck eines Roboters ist es doch, uns sämtliche Arbeit abzunehmen. Vielleicht macht es beim ersten Mal noch Spaß manuell einzugreifen, doch eigentlich erwirbt man einen Poolroboter, damit dieser möglichst sämtliche Arbeit erledigt. Überlege dir gut, ob dir dieses Feature wirklich einen merklichen Aufpreis wert ist.


VII. Poolroboter und Treppen

Beachte, dass Treppen für quasi jeden Poolroboter ein Problem darstellen. Für manche bedeuten sie eine komplette Unmöglichkeit, andere können sie zumindest in die Navigation integrieren. Das heißt aber nicht, dass eine wirklich effektive Reinigung stattfindet: Die meisten Stufen sind einfach viel zu schmal, als dass ein Roboter dort vernünftig saugen könnte.


Die richtige Wahl treffen

Überlege dir allgemein, was du von einem Poolroboter erwartest und vor allem, ob das entsprechende Gerät mit deinem Pool klarkommt. Insbesondere, wenn du ein Edelstahl-, ein Überlauf- oder ein Fliesenbecken besitzt, so wird die Auswahl sehr klein, wenn du ein Gerät willst, dass auch die Wände hochkommt. Bei Robotern, die ausschließlich den Boden absaugen, ist dies keine einschränkende Thematik. Zumeist wird auch das Budget einen Rahmen vorgeben, der die Auswahl eingrenzt. Wir selbst empfinden den Steinbach Poolroboter Twin als sehr attraktiv. Er ist nicht zu schnell unterwegs, saugt aber gleichzeitig sehr stark an - das vermindert Aufwirbelungen doch sehr stark. Gleichzeitig ist seine Navigation etwas intelligenter als bei günstigeren Modellen - zwar nicht so gut, wie bei den sehr teuren Scan Modellen, aber vor allem bei Rechteckpools doch viel besser als die Einsteigermodelle. Außerdem kann er die Wände hochfahren und auch die Wasserlinie reinigen. Auch günstigere Modelle sind bei der Reinigung des Pools hilfreich - doch tatsächlich bekommt man beim "Twin" Modell für jeden mehr investierten Euro auch viel Gegenwert.


Tipps & Tricks im Alltagsumgang mit Poolrobotern

a) Einsatzfrequenz

Bitte setze deinen Roboter mindestens einmal pro Woche ein. Dadurch wird die Wahrscheinlichkeit minimiert, dass sich Schmutz festsetzt und verkrustet. Denn sobald dies geschieht, hilft nur noch eine umständliche manuelle Reinigung. Es ist wiederum kein Problem, wenn der Einsatz mehrfach je Woche geschieht. Wir empfehlen den Einsatz alle drei Tage als einen idealen Sweetspot zwischen Kosten, Verschleiß, Aufwand und Reinheit.

b) Wasserwerte

Auch Poolroboter profitieren von guten Wasserwerten. So sollte der pH Wert zwischen 7,0-7,4 liegen.

c) richtiges Herausheben aus dem Wasser

Viele Roboter bedürfen einer speziellen Art und Weise, wie man sie effektiv aus dem Pool heraushebt. Entweder beschreibt dies der Hersteller in der Bedienungsanleitung oder man muss selbst etwas experimentieren. Die Mühe lohnt sich: Einerseits wird es so leichter und/oder andererseits kann man verhindern, dass beim Herausheben Schmutz zurück in den Pool gelangt.

d) regelmäßige Reinigung

Wir empfehlen den Poolroboter nach jedem Einsatz mittels Abspritzen durch einen Gartenschlauch zu reinigen. Besitzt du einen Salzwasserpool, so ist das sogar absolute Pflicht.


👉 Tipp: In unserem Beitrag Welcher Sandfilter ist der richtige für meinen Pool? zeigen wir dir, wie du die bestmögliche Sandfilteranlage für dein Schwimmbecken findest.

👉 Tipp: Unser Ratgeber Pool heizen - so holt Ihr das meiste raus! ist ideal, wenn du deinen Swimmingpool effektiv erwärmen willst.